DFB Pokale Finale 2017

Am Samstag den 27.05.2017 war es endlich soweit. Wir spielten das Finale des DFB Pokals. Nach dem wir im letzten Jahr gerade der 2. Liga von der Schippe gesprungen sind, war dies nicht unbedingt vorhersehbar. Seit dem Halbfinale gegen Gladbach fieberten wir alle dem Finale entgegen. In der WhatsApp-Gruppe gibt es seit Wochen kein Halten mehr. Alle am ausrasten. Die Vorfreude ist riesig. Alle wollen nach Berlin. Und genau das ist das Problem. Es gab nur 25.000 Karten bei der Eintracht. Dadurch dass wir viele Mitglieder und Dauerkartenbesitzer in unseren Reihen haben, kamen wir auf 28 Finalkarten. Unser erster Vorsitzender Tino Hölzer musste nach Frankfurt fahren und die Karten persönlich abholen.
Wir organisierten einen Bus und rollten mit 50 Personen gen Berlin. Im Gepäck 50 Kisten Bier, Äppler, 150 Bratwürsten, ein Grill, Zeltgarnituren, ein extra dafür gestaltetes T-Shirt und jede Menge Gute Laune. Die Stimmung war von Anfang an bei einer Skala von 0-10 auf 10. Als wir in Berlin angekommen waren, hieß es erst mal Grill raus und ein gepflegtes Bierchen. Das obligatorische „ Hurra, Hurra die Frankfurter sind da“ durfte natürlich nicht fehlen. Als die letzten Würstchen auf dem Grill lagen, kam auch das Ordnungsamt dazu. Wir mussten das Grillen einstellen.
Als wir uns gestärkt hatten, machten wir uns alle geschlossen Richtung Stadion auf. Alle ? So dachten wir jedenfalls. Einer musste auf den Busfahrer warten, der nämlich mittlerweile in seinem Hotel angekommen war um zu ruhen bzw. um zu schlafen. Jemand hatte seine Eintrittskarte im Bus liegen gelassen. Soviel sei an der Stelle schon verraten, er hatte es noch ins Stadion geschafft.

Im Stadion angekommen war es einfach nur Geil. Die Ultras hatten es doch geschafft, dass für jeden Adler ein T-Shirt parat lag. Damit nicht genug. Es lag auch für jeden eine schwarz/weiße Fahne auf seinen Platz für die größte Chorografie in der Geschichte des DFB Pokales. Man oh man war die Stimmung geil. Jeder war am Grinsen und Lachen. Als Tankard Schwarz-Weiß wie Schnee live spielte, hatten sehr viele von uns Gänsehaut und das ein oder andere Tränchen lief bei den gestandenen Männern und Frauen über die Wange. Die Stimmung war super Laut. Wahnsinn was die Heilige Gemeinschaft da auf den Beinen gestellt hat.
Und unsere Eintracht? Nach dem 0:1 für Dortmund in der 8. Minute fing sich unsere SGE und drängten die Dortmunder zurück in Ihre Hälfte. Mit Kampf und Leidenschaft gestalteten Sie Ihr Spiel. Dortmund hatte in der ersten Halbzeit keine weitere Torchance. Und so war es Logisch, das wir in der ersten Halbzeit den Ausgleich erzielten. Wir hatten sogar die Chance, kurz vor der Pause auf 2:1 durch Seferovic zu erhöhen. Der Pfosten rettete die Dortmunder, und so ging es mit einem 1:1 und einem sehr guten Gefühl in die Halbzeit.
Ab pro pro Halbzeit. Der DFB kam auf die Idee in der Halbzeit Helene Fischer auftreten zu lassen. Beide Fanlager zeigten aber schnell dem DFB was Sie davon hielten. Helene wurde gnadenlos ausgepfiffen. Es war so laut, dass die Fernsehsender entweder abschalteten oder aber den Ton von Helene Fischer hochregelten und auch die Stadionmikrofone abgeschaltet wurden. Die Reaktion ging nur gegen den DFB mit Ihrer komischen Halbzeitshow. Leider hatten das im Nachhinein nicht alle begriffen, sodass ganz Deutschland darüber diskutierte und sich einige aufregten wie erbärmlich wir Frankfurter doch sind. Die hatten Nichts begriffen.
In der zweiten Halbzeit wurde Dortmund stärker und das 1:2 fiel durch einen Elfmeter. Unsere Eintracht stemmte sich gegen die Niederlage und wollte sich damit nicht abfinden. Am Ende gewann Dortmund knapp. Unsere Eintracht hatte sich jedoch „teuer verkauft“. Die Stimmung war beim Schlusspfiff erst mal dahin.
Doch dann kam der Stolz. Stolz darauf ein tolles Endspiel beschritten zu haben. Stolz aber auch auf die Gemeinschaft. Denn Sie richtete die Mannschaft nach dem Spiel wieder auf, für die eben gezeigte Leistung. Auf der Heimfahrt wurde noch das ein oder andere kühle Getränk zu sich genommen, sodass es am Ende wiedermal eine sehr gelungene Fahrt war.
Ich bin froh und dankbar ein Teil des Adlerhorstes sein zu dürfen. Jahn Böhm, 2. Vorsitzender des EFC

 

 

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